3 besondere TED-Talks

und warum es sich lohnt, sie anzusehen

TED – Technology, Education and Design. Wahrscheinlich ist der eine oder andere schon mal über eines der oft wirklich guten Videos gestolpert. Die 1984 gegründete Konferenzreihe hat sich inzwischen zu einer weltweiten Community entwickelt. Das sind meine aktuellen 3 Highlights und warum es sich lohnt, sie anzusehen. 

Mit über 2.000 TED-Talks, über 30.000 TEDx-Talks und weiteren TED-Ed(ucation)-Videos ist hier über die Jahre eine Plattform mit viel wertvollem Content entstanden.

Ab und an werfe ich selber gerne einen Blick auf ted.com und finde i. d. R. immer einen interessanten Vortrag. In einem der früheren Blogartikel hatte ich ja schon angekündigt, mal etwas über meine Lieblings-TED-Talks zu schreiben.

Der konkrete Auslöser für diesen Artikel jetzt war aber ein Beitrag auf dem TED-Blog, der vor einigen Tagen über den Facebook-Stream von TED lief. Da hatte sich ein Praktikant 500 TED-Ed-Videos angesehen und über seine Lernerfahrung berichtet.

Interessant an diesem Artikel fand ich die folgende Erkenntnis des Autors „Discovery doesn’t begin with knowledge — it begins with questions and curiosity.“ Wer einen Blick auf meine Seite Über mich geworfen hat (im Abschnitt „Wat soll dä Kwatsch?“) weiß, dass auch für mich die Fähigkeit zum Hinterfragen sehr weit oben steht.

Hier kommen also meine Top-3 unter den TED-Talks:

1. Johnny Lee: Free or cheap Wii Remote hacks

Johnny Lee über ungewöhnliche Verwendungen eines Spielekonsolen-Controllers (Link zur TED-Website).

Das 2008 veröffentlichte Video über die Wii-Controller Hacks war – wenn ich mich recht erinnere – eines meiner ersten TED-Videos. Und es sicher eines, das mich immer noch am meisten begeistert.

Johnny Lee zeigt z. B., wie er mit einfachen Mitteln aus Hardware im Wert von 50 USD ein interaktives Whiteboard macht. Stimmt natürlich nicht ganz, den Beamer braucht man ja auch noch dazu. Der Idee tut das aber keinen Abbruch.

Ich sehe darin ein gutes Beispiel für die oben angesprochene Fähigkeit zu hinterfragen: Welche Funktionen stecken in dem Wii-Controller und wofür könnte ich die noch einsetzen.

Und es ist ein frühes Beispiel dafür, wie neue Kanäle – YouTube war damals 3 Jahre alt – die Distribution massiv verändern können.

2. Hans Rosling: Insights on HIV, in stunning data visuals

Hans Rosling über HIV und verblüffende Datenvisualisierung (Link zur TED-Website).

Der schwedische Professor Hans Rosling ist sicherlich einer der Besten, wenn es um die Visualisierung von statistischen Daten geht.

Das erste Mal bin ich auf ihn in einem Präsentations-Seminar aufmerksam gemacht worden. Eigentlich könnte man meinen, er macht alles falsch. Aber gerade damit schafft er Aufmerksamkeit. Und seine Art, Daten zu visualisieren, ist sehr eindrucksvoll. Das Tool kann man übrigens über seine Website herunterladen und damit eigene Daten visualisieren.

Sehr sehenswert sind übrigens auch die ersten 2 Min. 30′ im Video über die besten Statistiken, die Sie je gesehen haben.

3. Bobby McFerrin: Watch me play … the audience!

Bobby McFerrin spielt mit den Erwartungen des Publikums (Link zur TED-Website).

Zum Abschluss noch etwas musikalisches von Bobby McFerrin – das aber sehr schön auch die Erwartungen von Menschen zeigt.

Die komplette Session, aus der der obige Ausschnitt stammt, gibt es übrigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=S0kCUss0g9Q

Fazit

Das waren jetzt meine drei Lieblingsvideos auf ted.com.

Natürlich gibt es noch jede Menge weitere, die mir gut gefallen und aus denen ich so einiges gelernt habe. Dazu gehören z. B. der schon in einem früheren Blogartikel angesprochene Vortrag von Simon Sinek, Joseph DeSimones Vortrag über 3D-Druck oder der Blogartikel über Quadrocopter im Cirque du Soleil (hier ist direkt das dazugehörigen Video).

Jetzt interessiert mich: Was sind Ihre bzw. Eure Lieblingsvideos bei TED und warum?

Adieda

Richard Schieferdecker

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